Verbrauchsausweis erstellen: Wann reicht die günstige Variante?

Wer ein Haus oder eine Wohnung verkaufen oder neu vermieten möchte, benötigt einen gültigen Energieausweis. Die gute Nachricht für viele Eigentümer: Meistens reicht die günstigere und unkompliziertere Variante völlig aus. Doch wann genau darfst du einen Verbrauchsausweis erstellen lassen und sparst dir den teuren Bedarfsausweis?

Wer darf den Verbrauchsausweis nutzen?

Der Gesetzgeber schreibt genau vor, für welche Gebäude ein verbrauchsbasierter Ausweis zulässig ist. Du darfst einen Verbrauchsausweis nutzen, wenn deine Immobilie mindestens eine der folgenden Bedingungen erfüllt:

  • Baujahr ab 1977: Das Gebäude wurde nach der ersten Wärmeschutzverordnung von 1977 errichtet.
  • Mehr als 4 Wohneinheiten: Das Haus verfügt über 5 oder mehr Wohnungen (unabhängig vom Baujahr).
  • Saniertes Gebäude: Auch wenn das Haus älter ist, aber nachträglich so saniert wurde, dass es die Anforderungen der Wärmeschutzverordnung von 1977 erfüllt.

Trifft einer dieser Punkte auf deine Immobilie zu? Erfahre hier, wie du Zeit und Geld sparst.

Welche Daten werden benötigt?

Einen Verbrauchsausweis online zu beantragen, ist denkbar einfach. Du musst dafür keinen Gutachter ins Haus lassen. Alles, was wir von dir benötigen, sind:

  1. Allgemeine Angaben zum Gebäude (Adresse, Baujahr, Anzahl der Wohnungen).
  2. Die Heizkostenabrechnungen bzw. Verbrauchsdaten der letzten drei zusammenhängenden Jahre.
  3. Angaben zur Heizungsanlage und eventuellen Modernisierungen.

Fazit

Einen Verbrauchsausweis erstellen zu lassen, ist der schnellste Weg zur Rechtssicherheit beim Immobilienverkauf. Prüfe einfach kurz deine Eckdaten und sichere dir dein Dokument noch heute unkompliziert im Netz!

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